Heute wurden in Bielefeld die deutschen BigBrotherAwards 2006 durch den Verein FoeBuD verliehen. So erhielten die Kultusminister die "Auszeichnung" für ihren Plan eine bundesweite Datenbank über alle Schüler aufzubauen.
Die Innenminister erhielten ihre Version des Preises für den Aufbau der Anti-Terrordatei. Neben der Politik wurden aber auch Firmen für ihren schlechten Umgang mit persönlichen Daten kritisiert.
Worum es bei der Verleihung der BigBrotherAwards geht:
"Es geht nicht darum, erst zu reagieren, wenn ein konkreter Missbrauch von Daten passiert ist. Aktuelle Entwicklungen von der flächendeckenden Videoüberwachung über Auswertung von Nutzerprofilen bis hin zum Adresshandel müssen frühzeitig analysiert und bekämpft werden, bevor die Privatsphäre ausgehebelt wird. Das bedeutet, die Verbraucherinnen und Verbraucher zu informieren, was mit ihren Daten geschieht - denn diejenigen, die vom Missbrauch profitieren, werden das ganz sicher nicht tun.
Die Big Brother Awards bringen die Feinde des Datenschutzes dort hin, wo sie nicht sein wollen: Im Scheinwerferlicht der Öffentlichkeit. Konkrete Beispiele zeigen auf, wie die Gegenseite denkt, arbeitet und vertuscht. Die BigBrotherAwards garantieren ihnen seit 2000 Spitzenplätze und Schlagzeilen in den Medien, die sie garantiert nicht haben wollen." (Quelle: FoeBuD)
Der Preis wird seit 1998 vergeben und wird in diesem Jahr zum siebten Mal vergeben.
Leider sind auf den Webseiten von FoeBuD noch keine ausführlichen Informationen erhältlich, Holger Dambeck hat bei Spiegel-Online einen schönen Artikeln mit weiteren Informationen zu den diesjährigen Preisträgern geschrieben.
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