50 Übersetzerinnen und Übersetzer haben innerhalb von fünf Jahren eine "politisch korrekte" Übersetzung der Bibel angefertigt. Am 18. Oktober findet an der Universität Bonn (Hörsaal I) ein öffentliches Symposium zu der alternativen Übersetzung statt.
Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau finanzierte eine Projektstelle, zur Umsetzung des Gesamtprojekts trugen Spenden von bisher 400.000 Euro bei. Das Ergebnis wird nun bald der Öffentlichkeit vorgestellt und auch über den Buchhandel normal zu beziehen sein.
""Bereits jetzt steht fest: die mehr als 50 Übersetzerinnen und Übersetzer schließen damit eine Lücke in der Reihe der Bibelübersetzungen", erklärt Klaus Kirchhoff vom Institut für Religionspädagogik der Evangelisch-Theologischen Fakultät. Dennoch erntet das Projekt nicht nur Zustimmung. "Der Versuch, der Bibel eine 'political correctness' zu verleihen, nötigt zu deutlichen Eingriffen in den Text", betont der Theologe. "Entfernt sich die Bibel in gerechter Sprache damit vom ursprünglichen Text und Sinn oder korrigiert sie die Bibel gewissermaßen mit der Bibel, um ihren Sinn zu bewahren?"" (Quelle: PM Universität Bonn)
Auf der begleitenden Internetseite finden sich einige Stellungnahmen und weitere Informationen und Übersetzungsbeispiele zu dem teilweise nicht unumstrittenen Projekt.
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