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Behördenformulare sind zu schwierig

28.08.2010, (RK)

Wissenschaft, die Wissen schafft: Forscher der TU Dortmund haben herausgefunden, dass die Komplexität bilateralen Informationsaustausches zwischen Antragestellenden und deutschen Behörden so exorbitant ist, dass exkludierende Effekte nicht auszuschließen sind. Mit anderen Worten: Nix versteh wenn Post von Amt. 

Menschen aus sozial benachteiligten Milieus haben häufig große Probleme bei  der mündlichen und schriftlichen Kommunikation mit Behörden. Dies stellt eine wesentliche Barriere für gesellschaftliche Teilhabe dar.

Wie ein interdisziplinäres Team an der TU Dortmund im Rahmen des Projektes Schreiben zwischen Sprachen und Kulturen / Literacy between Languages and Cultures (LiLaC) herausfand, ist der Unterschied zwischen Muttersprachlern und Einwanderern eher gering. Beide Gruppen haben vergleichbare Schwierigkeiten bei der Behördenkommunikation.

Die Wissenschaftler fordern, dass sowohl die Sprache als auch die Vorgänge in Behörden verständlicher und nachvollziehbarer werden.

Weitere Informationen auf der straff durchgestalteten Internetseite.

(Quelle: PM)

 

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