Dieser Tage wurde die ARD/ZDF-Online-Studie 2005 veröffentlich. Demnach sind in diesem Jahr fast 38 Millionen Bundesbürger online. Das sind fünf Prozent mehr als im Jahr zuvor - die Steigerungskurve schwächt sich damit im Vergleich zu den Entwicklungen der letzen Jahre weiter ab.
ARD und ZDF führen die Studien jeweils im Frühjahr durch. 2005 wurde die nun insgesamt siebte Erhebung durchgeführt. Das Ende der Zuwachsraten ist aber noch nicht in Sicht, trotz der nur fünfprozentigen Steigerung im Vergleich zu 2004:
"Eine Sättigung des Marktes ist jedoch nicht abzusehen, da vermehrt ehemals internetferne Bevölkerungsgruppen den Weg ins Netz finden: Ältere Menschen und Nicht-Berufstätige. Selbst bei den Offlinern gilt das Internet heute nicht mehr als zu kompliziert und zu teuer." (Quelle: ARD/ZDF-Online Studie)
Die Öffentlich-Rechtlichen nutzen die Studie natürlich auch zur Argumentation und vor allem zur Rechtfertigung ihrer Internetbemühungen und Online-Auftritte, die gerade in letzter Zeit öfter in die Schusslinie der Kritik geraten sind.
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