Vor 35 Jahren war es an einem Sonntag abend 20:15 Uhr nach der Tagesschau soweit. Ein Klassiker startete in den Abend, der WDR sendete den ersten Tatort in die Fernsehlandschaft. Damals konnte keiner absehen, dass mit dem Format Tatort etwas geschaffen wurde, dass für viele den Sonntag abend prägen würde. Seit 35 Jahren ist der Tatort in vielen Familien, WGs etc. der sichere Programmpunkt zum Ausklang des Wochenendes.
Über 600 Mal ermittelten ganz unterschiedliche Kommissare (und inzwischen auch Kommissarinnen). Das Konzept der Marke „Tatort“ besteht darin, alle ARD-Sendeanstalten (und inzwischen der ORF) am Tatort zu beteiligen. Und so werden neben unterschiedlichen Kommisaren auch unterschiedliche Regionen beteiligt. Derzeit ermitteln 15 Komissare (meist als Team).
Für den Zuschauer bietet das eine einfache Identifikation – sowohl mit den Ermittlerteams als auch mit den Lokalitäten. Zudem beeindrucken viele Tatorte neben ungewöhnlichen Geschichten vor allem durch eine hohe filmische Professionalität. Bei einem Tatort Regie geführt zu haben ist eine nicht unbedeutende Referenz.
Dass das Konzept immer noch aufgeht zeigen die Zuschauerzahlen: Meist über acht Millionen Menschen schalten Sonntag abends ein.
Der nächste Tatort erwartete uns am 18. Dezember 2005, produziert vom Bayerischen Rundfunk ermitteln in der Folge „Schneetreiben“ Miroslav Nemec, Udo Wachtveitl und Michael Fitz als bekanntes Trio.
Eine Woche später am ersten Weihnachtstag gibt es in „Das Lächeln der Madonna“ mit Eva Mattes als Klara Blum auch eine Kommisarin zu bewundern (übrigens eine SWR-Produktion, die in Konstanz spielen wird).
Der Tatort erfreut sich einer großen Fangemeinde, die begeistert - aber auch kritisch alle Tatorte, die Kommissare und deren Eigenheiten begleiten.
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Quellenangaben zu den drei Bildern:Logo Tatort, Bild: WDR;
Tatort "Schneetreiben" 18.12.2005, Bild: BR/Frühwald/Zettl;
Tatort: "Das Lächeln der Madonna", 25.12.2005, Bild: SWR/Hollenbach
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