Arte sendet am 11. September um 22:15 Uhr ein Projekt, das in 11 Kurzfilmen von unterschiedlichen Regisseuren auf die Ereignisse des 11. September 2001 eingeht. Der Titel des Films ergibt sich aus der einzigen Vorgabe für die Filmbeiträge.
Jeder der 11 Kurzfilme ist genau 11 Minuten, 9 Sekungen und 1 Bild lang und so steht die Länge der Filme symbolisch für das Datum.
Der Film ist aus dem Jahr 2002 und erlangte einige Aufmerksamkeit und Diskussion bei seiner Vorstellung auf dem Filmfestival Venedig.
Eine interessante Rezension gibt es bei Perspektive 89:
„Fünf Minuten Schwarzfilm“ oder „11’09’’01“ - Die cineastische Verwirklichung einer Provokation?
Aus der Ankündigung von Arte:
"Der Film ist ein kollektives Projekt von elf Regisseuren aus verschiedenen Ländern. In 11 Kurzfilmen stehen die unterschiedlichen Visionen der tragischen Geschehnisse des 11. September 2001 in New York nebeneinander, reihen sich verschiedene Blickwinkel der Ereignisse auf. Um das weltumspannende Echo auf das Attentat in anderer Weise als durch die entsetzlichen Bilder zu verarbeiten, sahen sich die Regisseure in die Pflicht genommen, die Katastrophe auf ihre Art zu reflektieren. Diese Reflexion sollte nach Ansicht des künstlerischen Produzenten Gemeinschaftsprojekts, Alain Brigand, nicht in der Gegenwart verhaftet bleiben, sondern sich der Zukunft zuwenden, sollte in allen Ländern und Regionen verstanden und mitempfunden werden können, sollte die Bilder des Schreckens, die durch die Medien gingen, mit eigenen Bildern beantworten. Auflage des Unternehmens: Elf Minuten, neun Sekunden und ein Bild - 11'09"01 - pro Film, der sich um die Ereignisse des 11. September und seine Folgen drehen soll. Entstanden sind elf Filme namhafter Regisseure wie Claude Lelouch, Youssef Chahine, Danis Tanovic, Ken Loach und Amos Gitaï. Das so entstandene filmische Mosaik ist voller Kontraste, in seiner Ethik und jeweiligen Ästhetik teilweise sogar widersprüchlich. Eine Tatsache spiegelt das Gemeinschaftswerk jedoch ungebrochen wider: Der 11. September 2001 ist ein Datum, das nicht vergessen werden kann. Im Rahmen des Venice Film Festivals 2002 wurde der Beitrag des englischen Regisseurs Ken Loach mit dem FIPRESCI Preis und das Gesamtwerk der Regisseure mit dem UNESCO Award ausgezeichnet." (Quelle: Arte)
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