Am Donnerstag, 13. Juli 2006, sendet Arte um 00:55 Uhr einen interessanten Kurzfilm von Armin Völckers. Der Film setzt sich mit Nationalismus, Deutschsein, weißen Ausländern und schwarzen Deutschen auseinander.
Aus der Ankündigung:
"Leroy ist verliebt in Eva. Evas Brüder, alle Skinheads, finden Leroy eigentlich ganz nett und freunden sich mit ihm an. Sie bieten ihm sogar an, bei ihnen mitzumachen...
Mit seinem griechischen Freund Dimi wandert Leroy durch das überfüllte, dreckige Berlin. Leroy und Dimi reden über alle wunden Punkte des Deutschseins: über weiße Ausländer und schwarze Deutsche, das Problem, das Deutsche damit haben, das Wort "Jude" auszusprechen, über Schwarze im Solarium und Hitlers Plan, die deutschen Ampeln auf die Farben Schwarz, Rot und Gold umzustellen. Am Schluss gibt es beinahe eine Schlägerei, würde Eva nicht tapfer dagegen einschreiten. Und dann kommt Leroy auf die Idee, wie man den Faschismus ein für alle Mal beseitigen kann...
Armin Völckers ist 1963 in West-Berlin geboren, aber in Rio de Janeiro aufgewachsen. Er studiert von 1983 bis 1988 Bildende Kunst an der Hochschule der Künste Berlin und stellt als Maler über 50 Mal in Deutschland, Europa und Amerika aus. Seit 1997 ist Armin Völckers freier Drehbuchautor. Er hat auch als Produzent von Zeichentrickserien, Script Editor, Creative Director und Regisseur gearbeitet. "Leroy räumt auf" ist Armin Völckers szenisches Filmdebüt. Der Film hat beim "Time to Live Film Festival" in Sankt Petersburg im April 2006 den ersten Preis als bester Kurzfilm gewonnen. " (Quelle: Arte)
Arte: Leroy räumt auf
13. Juli 2006
00:55 Uhr
(Zur Sicherheit - wir meinen als Datum den 13. Juli, viele Fernsehzeitschriften sortieren Sendungen um diese Zeit dem Vortag zu und lassen den neuen Tag erst mit dem Vormittagsprogramm beginnen, wir nicht!)
Update am 13.07.2006:
Für alle, die den Film verpasst haben:
Wiederholung am 14. Juli auf Arte um 14:30 Uhr
Der Film kann außerdem komplett online (Sie benötigen Quicktime) angeschaut werden auf den Internetseiten von Marty Schenk (Editor des Films): http://www.martyschenk.de/projects/leroy/
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