
"Fast sieben Milliarden Menschen leben auf der Erde. Und der Körper eines jeden von ihnen leistet täglich Unglaubliches. Die Dokumentation nimmt die Zuschauer mit auf eine fantastische wissenschaftliche Reise und begleitet die Entwicklung des menschlichen Körpers von der Zeugung bis ins hohe Alter. Unser Herz pumpt pro Tag 8.000 Liter Blut durch unseren Körper. Unsere Oberschenkelknochen können das Gewicht von 21 Männern aushalten. Wir schwitzen in unserem Leben über 14.000 Liter Schweiß aus. Unsere Augen können über sieben Millionen Farben unterscheiden. Und während unseres ganzen Lebens bilden wir 6.000 Mal mehr neue Zellen, als die Milchstraße Sterne zählt. Unser Körper leistet also Unglaubliches - schon im alltäglichen Normalbetrieb -, doch meist nehmen wir es gar nicht bewusst wahr. Die Wissenschaftsdokumentation nimmt den Zuschauer mit auf eine fantastische Reise. Sie begleitet die Entwicklung des menschlichen Körpers von den ersten Sekunden während der Empfängnis bis ins hohe Alter und entschlüsselt dessen Statistik. In aufwendig inszenierten Bildern und Animationen werden die atemberaubenden Zahlen, die das Wunder unseres Körpers beschreiben, auf völlig neue Art visuell begreifbar gemacht. Dafür haben Szenenbildner jedem Thema entsprechend eigene künstlerisch gestaltete Filmsets entwickelt. Ergänzt werden diese Bilder durch Kommentare von Wissenschaftlern, die aus ihrem jeweiligen Fachgebiet heraus die faszinierenden Vorgänge und Fähigkeiten des menschlichen Körpers beschreiben, sowie durch Interviews mit Menschen auf den Straßen von Paris, London und Köln. " (Quelle: Arte)
Länge: 43 Minuten
Kategorie: Gesellschaft

"Die Langzeitdokumentation begleitet fünf Kinder über 16 Jahre hinweg im Hamburger Problemstadtteil St. Georg. Für Tamim, Freya, Klara, Mitchel und Nevena ist heute Einschulung, aber ein Ausländeranteil von 70 Prozent an ihrer Schule nicht das entscheidende Problem. Sie plagen eher Alltagssorgen, zum Beispiel wie man ein richtiger Junge wird und dass die Eltern immer etwas anderes wollen als man selbst. Der Film begibt sich auf die Ebene der Kinder und vermittelt ihre Sicht auf die Welt wieder. Den zweiten Teil Die Kinder von St. Georg - Jugendjahre zeigt ARTE am Donnerstag, den 24. Mai um 23.35 Uhr Hamburg, Herbst 1999. An der Schwelle zum neuen Jahrtausend werden die Erstklässler Tamim, Freya, Klara, Mitchel und Nevena im Bahnhofsviertel St. Georg eingeschult. Sie beginnen ihren neuen Lebensabschnitt in einem Umfeld, in dem sich bei einem Ausländeranteil von 70 Prozent verschiedenste soziale, kulturelle und nationale Welten bunt mischen. Die Vielfalt der Kulturen gehört für die Kinder zum Alltag. Sie beschäftigen ganz andere große und kleine Sorgen. Tamim findet es doof, immer der Beste zu sein, Freya will lieber zum Vater aufs Land ziehen, Klara möchte plötzlich unbedingt getauft werden und träumt - im Gegensatz zu ihren Eltern - von einer Karriere als Balletttänzerin, Mitchel will - anders als Tamim - ein richtiger Junge sein und Strahlekind Nevena übernimmt stets die Führung und möchte überall für Harmonie sorgen. Die Dokumentation lässt sich auf die Spontaneität der Kinder ein und zeigt, wie sie untereinander Freundschaft schließen, sich zanken und wieder zusammenfinden. Aus den Erstklässlern werden über die Jahre hinweg langsam Jugendliche, die ihre eigenen Meinungen und Werte ausbilden, und deren Unbefangenheit zum Teil verloren geht. " (Quelle: Arte)
Länge: 93 Minuten
Kategorie: Gesellschaft

"Wenn Marc-Oliver am Nachmittag von der Schule nach Hause kommt, hat er nur ein Ziel: seinen Computer. Mindestens sechs Stunden spielt er täglich, am Wochenende auch mal ganze Nächte hindurch. Marc-Oliver ist spielsüchtig. Wegen seiner Sucht hat er das Gymnasium geschmissen und nur mit Mühe einen Hauptschulabschluss geschafft. Immer war der Computer ihm wichtiger. Es ist eine Sucht, die seine Mutter nicht versteht und gegen die sie hilflos ist: Wir haben alles versucht, um ihn vom Bildschirm wegzuholen. Wir haben mit ihm über die Spiele gesprochen, haben gedroht und den Computer schließlich abgeschaltet. Es hat alles nichts genützt. Wie der 17-jährige Marc-Oliver verlieren sich immer mehr Jugendliche in den virtuellen Welten. Bis zu zehn Prozent aller Spieler sollen laut Studien suchtgefährdet sein. Die Dokumentation Spielen, spielen, spielen... Wenn der Computer süchtig macht begleitet Marc-Oliver und seine Familie über ein Jahr lang in ihrem Alltag. Sie gibt Einblicke in den täglichen Kampf gegen die Computerspielsucht und zeigt, was an Computerspielen so begeistert und gleichzeitig so gefährlich ist. Die Dokumentation nähert sich dem neuen Krankheitsbild aus Sicht von Neurologen und Psychiatern und berichtet außerdem von einem jungen Mann, der eine Therapie gegen Computerspielsucht macht. Er hat alles verloren - Job, Freundin, Wohnung - und sucht nun nach einem Weg aus der virtuellen zurück in die reale Welt. Im Rahmen der 3sat-Themenwoche SehnSucht folgt um 22.25 Uhr der Spielfilm Intoxicating - Pures Gift. " (Quelle: 3sat)
Länge: 45 Minuten
Kategorie: Gesellschaft

"Was ist bloß mit den jungen Männern los? Immer mehr von ihnen machen Probleme, fallen durch Gewalt auf und kommen mit dem Gesetz in Konflikt. In der Schule kommen sie nicht mit und werden von den Mädchen überholt. 50 Prozent der Schüler müssen in eine Therapie, und immer mehr erhalten Ritalin gegen Hyperaktivität. Experten schlagen Alarm. Wie aber kann man den jungen Männern helfen? Eine Schule mit mehr Praxis statt Theorie kann Knaben motivieren. Im Förderprojekt Sozial engagierte Jungs arbeiten 15-jährige Schüler in einer Kindertagesstätte, werden dabei von männlichen Mentoren begleitet und reden in der Gruppe über Männerrollen. Beim Kampfsport lernen junge Männer, ihren Körper und ihr Temperament zu beherrschen. Im Sozialkompetenz-Training werden gewalttätige Jugendliche mit ihren Taten konfrontiert. Und sie dürfen auch einmal unter sich sein. In geschlechtergetrennten Gruppen, ob bei den Pfadfindern oder im Ruderclub, können sich Jungen oft besser entfalten. Der Beitrag der der Reihe NZZ Format fragt, Was Jungs brauchen. " (Quelle: 3sat)
Länge: 30 Minuten
Kategorie: Gesellschaft

"Geschichte beruht auf einer Folge von Entscheidungssituationen, in denen aus einem Spektrum von Möglichkeiten eine Einzige realisiert wurde. Was wäre etwa nach einer Niederlage des Arminius im Teutoburger Wald, was nach einem Freispruch Jesu durch Pilatus zu erwarten gewesen? Es gab Heiratspläne zwischen Karl dem Großen und Irene von Byzanz, zwischen Friedrich dem Großen und Maria Theresia. Das Attentat von Sarajewo hätte misslingen, ein Attentat auf Hitler glücken können. Mit historischer Sachkenntnis dockt Professor Dr. Alexander Demandt an verschiedenen Punkten der Geschichte an und denkt in seinem Vortrag in der Reihe Tele-Akademie über die Frage Was wäre wenn ...? nach. Alexander Demandt lehrte bis 2005 Alte Geschichte an der Freien Universität Berlin. Er gilt als herausragender Kenner der Spätantike und der Wissenschaftsgeschichte. " (Quelle: 3sat)
Länge: 45 Minuten
Kategorie: Gesellschaft

"Jeden Sonntag lädt ARTE zum Philosophieren ein. Der Philosoph und Moderator Raphaël Enthoven zieht eine Linie von der Vergangenheit zur Gegenwart und verbindet die vermeintlich trockene Literatur der großen Philosophen mit aktuellem Zeitgeschehen. Jede Woche zu einem neuen Thema. Heute: Verschwörung Traue niemandem, selbst dem Zufall nicht - das ist das Motto vieler, die an Verschwörungstheorien glauben. Raphaël Enthoven und sein Gast, die Rhetorik-Professorin Emmanuelle Danblon, nehmen Jean-Jacques Rousseaus Schrift Die Bekenntnisse. Die Träumereien des einsamen Spaziergängers zum Ausgangspunkt, um Verschwörungstheorien auf den Grund zu gehen. Dazu ziehen sie zwei Ereignisse heran, die Verschwörungstheoretiker auf den Plan riefen: den 11. September 2001 und den Tod von Lady Di. . Misstrauen, das Gefühl der Bedrohung und Paranoia diagnostizieren sie als Grundstimmung dessen, der sich selbst als Objekt der Verschwörung sieht. ürVerschwörungstheoretiker sammeln Indizien und interpretieren sie, sie möchten mit kritischer Haltung hinter die Dinge schauen und gehen dabei manchmal zu weit. Aber warum glauben wir so gerne, dass nichts durch Zufall geschieht und dass der Schein immer trügt? Und woher kommt der Wahn, überall Verschwörungen zu sehen? Inwieweit erliegen Menschen dem Betrug, nicht betrogen werden zu wollen? Raphaël Enthoven und Emmanuelle Danblon suchen darauf Antworten. Am Ende bleibt ein Teil an Ungewissheit, denn nur der Verschwörungstheoretiker selbst glaubt an die scheinbar absolute Wahrheit. " (Quelle: Arte)
Länge: 26 Minuten
Kategorie: Gesellschaft
John Osborne