Weltalphabetisierungstag 2014 in NRW

Am 08. September ist Weltalphabetisierungstag. In NRW lädt das Alphanetzwerk NRW nach Düsseldorf.

An der Veranstaltung wird u.a. auch Ministerin Sylvia Löhrmann teilnehmen. Marion Döbert wird einen Vortrag „Das Leben ist ein Aktenordner – keine Arbeit ohne Schrift“ halten – von dem wir uns freuen ihn anschließend auch hier auf reticon publizieren zu können.

Die Anmeldung erfolgt unter:
Weltalphabetisierungstag NRW

Einladung Weltalphatag Powerpoint 4 (2)

A compliment a day

dailycomplimentsGestern abend zufällig in der WDR Lokalzeit gesehen: Die Bonner Philosophie-Studentin Rosa Stark betreibt ein Blog „A Compliment a Day“. Sie spricht Menschen auf der Straßen an und macht diesen ein Kompliment – und danach ein Foto und dann wird die Geschichte des Kompliments und der Reaktion auf ihrer Webseite kurz dokumentiert.

An dieser Stelle – Kompliment – sehr schöne Idee, schöne Webseite und in dem Fernsehbeitrag merkte man, dass da jemand Freude daran hat und vor Energie sprüht.

Im Juni gestartet ist Rosa Stark jetzt bei Kompliment 42 angekommen  – da wünsche ich weiter viele schöne Kompliment-Beiträge.

Weitere Informationen

(Am Rande noch erwähnt – die WDR-Seiten zur Lokalzeit sind hier wirklich sehr mäßig. Kein Link zum Blog, auf der Lokalzeit-Webseite zur Sendung kein Hinweis/Link auf die Mediathek und auch im Beitrag selbst wäre die Webadresse doch nett gewesen)

Froscon 2014

(c) Logo Froscon

(c) Logo Froscon

Der jährliche Termintipp, den ich immer empfehlen kann: Am kommenden Wochenende 23./24. August 2014 findet an der Hochschule Rhein-Sieg die alljährliche FroSCon statt. Das ist eine Konferenz rund um OpenSource und Freie Software. Dabei gibt es eine Kombination aus Vorträgen, Workshops und Ausstellungsfläche. Ich war die letzten Jahre regelmäßiger Gast auf der FroSCon, vor zwei Jahren auch mal mit einem Vortrag im Python-Slot zu unserer Plone-Installation an der Uni – und ich kann die Froscon durchweg empfehlen.

Thematisch ist das immer sehr breit aufgestellt und von dem „Allgemein Interessierten“ bis hin zum Admin-Nerd ist da für jeden etwas dabei. Seit einigen Jahren gibt es auch einen „Kids-Bereich“.

Also – wer aus dem Rheinland ist und am Wochenende nichts vorhat: Froscon ist eine Reise wert. Eintritt ist wie immer äußerst moderat: 5,- – in diesem Jahr kein Presale, d.h. Karten direkt einfach vor Ort erwerben.

Das Programm ist seit einige Zeit online, es lohnt sich aber immer ein Blick ein/zwei Tage vor der Konferenz, da sich doch immer wieder Verschiebungen ergeben, bzw. noch spannende Dinge hinzukommen.

www.froscon.de

Castingshow für Geschäftsideen

Ein Medienhinweis außer der Reihe: Auf Vox startet heute abend eine etwas ungewöhnliche Casting-Show „Höhle der Löwen“. Gründer können dort ihre Geschäftsidee fünf Investoren vorstellen. Wenn Sie das gut machen und Glück haben, investiert einer der „Löwen“ in die Geschäftsidee.

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Nacht der Technik Köln

Nacht der Technik Köln

Ein Hinweis für LeserInnen aus dem Rheinland: Am 14. Juni ist Nacht der Technik Köln. Die Nacht der Technik findet in diesem Jahr zum vierten Mal in Köln Stadt. Insgesamt beteiligen sich über 50 Unternehmen an der Nacht.

In knapp zwei Wochen wird unter nacht-der-technik.de das komplette Programm veröffentlicht, es gibt zum Teil kostenpflichtige (und teilnahmebegrenzte Führungen) – von daher, wer sich für das Thema interessiert, sollte sich die Termine schon einmal vormerken.

Konferenz Qualität in der Lehre

Das BMBF richtet Anfang Juli in Berlin die erste Programmkonferenz im Rahmen des Programms „Qualitätspakt Lehre“ aus. Die Konferenz richtet sich in erster Linie an die in den Hochschulen verantwortlichen für das Programm.

Die Tagung ist hochkarätig besetzt, Ministerin Wanka macht die Eröffnung – vielleicht ist der Tagungshinweis für einige interessant.

Weitere Informationen auf den Seiten des BMBF

DDR-Zeitungen im Volltext

Im Rahmen eines DFG-Projekts werden derzeit drei DDR Tageszeitungen vollständig digitalisiert. Mit der Tageszeitung „Neues Deutschland“ ist jetzt die erste Zeitung vollständig digitalisiert. Alle Ausgaben vom 23. April 1946 bis zum 03. Oktober 1990 sind digitalisiert (ich frage mich gerade – gibt es westdeutsche Tagesezeitungen, die man im gleichen Umfang (kostenlos) online einsehen kann?)

Auf der einen Seite also ein wirklich schönes Projekt – ich hätte gerne einen Blick reingeworfen und dort gestöbert, allein: Ich scheitere am Login. Angeboten werden drei Login-Varianten, die aus meiner Sicht interessanteste (DFN-AAI, sprich vermutlich Shibboleth) ist derzeit leider noch nicht implementiert, bleibt für mich die Open-ID-Variante via xlogon. Den xlogon-Account habe ich zwar incl. der angelegten Persona, aber bisher kann ich mich damit nicht anmelden, erhalte auch keine Freischaltmail – vielleicht bin ich zu ungeduldig – ich ergänze den Artikel, sobald sich da etwas tut.

Update: Kaum online, kriege ich den Freischaltlink und kann mich einloggen – daher, xlogon funktioniert, man braucht nur ein wenig Geduld.

Wer auch schauen will:

Dokumentarfilm: Aurora Ulani

Ein wirklich wunderbarer Dokumentarfilm von Christine Schmitthenner. 2005 ist die Familie mit einem Katamaran (der DHARMA BUM III) aufgebrochen. Nun sind sie wohl seit sieben Jahren unterwegs. Mit auf die Reise geht auch Tochter Aurora, damals anderthalb Jahre alt. Sie wächst seitdem auf dem Boot und auf Reisen auf.

Christine Schmitthenner zeigt in ihrem zwanzigminütigen Dokumentarfilm ein wunderbares Porträt von Aurora. Ich bin zufällig dieser Tage bei GooglePlus auf das Video gestoßen und war fasziniert – von dem Film und der ganzen Geschichte rundherum.
Und ganz wunderbar an diesem Dingen „Internet“ ist – dass man selbst weiterforschen kann und nach wenigen Klicks darauf stößt, dass die Eltern ihre Reise als Blog dokumentiert haben: Die Reise der DHARMA BUM III

Wenn man dort stöbert bekommt man (mit dem Film im Hintergrund) ein etwas eigenartiges Gefühl einer Vertrautheit zu Menschen von denen man vor einer Woche nicht einmal wusste, dass es sie gibt.
Für mich ist es auf jeden Fall auch ein Teil dieser neuen Welt, die erst so etwas wie das Internet möglich macht. Die Welt der kleinen und großen Blogs, einfach Menschen, die über ihr Leben schreiben – so ganz ohne Verlag und Brimbamborium drumherum.

Ehe ich sentimental werde – der Dokumentarfilm von Christine Schmitthenner (von der es noch weitere Filme bei Vimeo zu entdecken gibt.

Aurora Ulani from Christine Schmitthenner on Vimeo.

Termintipp: Genealogie des Mediendenkens

Kurzfristiger Termintipp für alle Berliner: Genealogie des Mediendenkens  Forum am 30.01.2013 und 13.02.2013 im Medienhaus in Berlin-Schöneberg.

Nachfolgend die Ankündigung mit weiteren Angaben:

Jeweils 18–20 Uhr
Medienhaus / UdK Berlin
Grunewaldstraße 2–5
10823 Berlin-Schöneberg
U7 Kleistpark
Prof. Dr. Siegfried Zielinski
im Gespräch mit…
30.01.13
Prof. Dr. Hans-Ulrich Reck Basel / Köln
Kunsthistoriker, Philosoph und Medientheoretiker; Kurator

13.02.13
Prof. Dr. Boris Groys New York
Kunst- und Medientheoretiker, Kurator, Kulturphilosoph
Das »Forum Zur Genealogie des MedienDenkens« ist eine Veranstaltungsreihe von und mit Prof. Dr. Siegfried Zielinski an der Universität der Künste Berlin, Lehrstuhl für Medientheorie (Fokus »Variantologie / Archäologie der Medien«), Fakultät Gestaltung.

Das Format der Veranstaltung ist ein Experiment. In einer Reihe von Gesprächsforen, die alle 14 Tage stattfinden, werden ausgewählte Protagonisten des Mediendenkens vorgestellt. Eine Auswertung der Gespräche soll anschließend publiziert werden. Die Termine sind öffentlich und finden in der Aula des Medienhauses der UdK Berlin statt.

Wie kam man überhaupt auf die Idee, ästhetische und technische Erzeugnisse als Medien zu denken und zu behandeln? Welche Wissenschaften und Künste waren in den Anfängen beteiligt? Wie ist die (frühe) Dominanz der Linguistik und der Philologien zu erklären? Wie verhielten sich Semiotik und Medienforschung zueinander? Welche Bedeutung hatte die Informatik? Welche Bedeutung spielte die Erfahrung des deutschen Faschismus für die Entwicklung des Mediendenkens? Wie bedeutend war die utopische Dimension des frühen Mediendenkens? Welche Folgen hatte die Etablierung von Medienwissenschaften als eigener Disziplin an den Universitäten? Macht es Sinn, von einer Berliner Medienwissenschaft zu sprechen? Wodurch unterscheiden sich die Mediendenker der ersten, der zweiten und der dritten Generation? Wie hat sich das MedienDenken mit der Entwicklung der technischen Dispositive verändert? Gibt es so etwas wie ein für das Kino, das Fernsehen oder das Internet spezifisches Denken von Medien? Welche Tendenzen sind gegenwärtig im Hinblick auf künftiges MedienDenken absehbar?

Das sind nur einige der Fragen, die wir uns in dem Forum »Zur Genealogie des MedienDenkens« stellen. Weitere werden im Verlauf der experimentellen Forschung entwickelt werden und durch die Teilnehmer hinzukommen. Die Genealogie des Mediendenkens in Europa und in der Welt ist ein Desiderat. Das Seminar versucht nicht weniger, als eine kleine Geschichte dieser besonderen Art, Kultur zu denken, zu entwerfen. Interdisziplinarität war ihr von Anbeginn eingeschrieben. Wir praktizieren sie selbstverständlich.